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Costa de la Luz

Küste des Lichts

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Die Costa de la Luz ist der ideale Ausgangspunkt für Unternehmungen ins Landesinnere. Vor allem Sevilla, Cadiz, Jerez de la Frontera und Cordoba gehören zu den Kultur- Highlights, da hier die maurische Vergangenheit Andalusiens besonders spürbar ist. Aber auch kleinere Orte wie El Puerto de Santa Maria, die Heimat der bekannten Brandykellerei Osborne, oder die weißen Dörfer in der Sierra Grazalema sind einen Besuch wert. Jenseits des Guadalquivir besticht die üppige Natur mit ihren Orangenbaumplantagen, Erdbeerfeldern und den „marismas” - natürliches Schwemmland wie z.B. der Coto de Doñana, Spaniens größtem Biosphärenreservat. 

  

Geschichte 
Am Morgen des 3. August 1492 stechen bei Palos de la Frontera drei Karavellen in See - mit der Niña, Pinta und der Santa Maria begibt sich Kolumbus auf eine abenteuerliche Reise, die die Welt verändert. Mit der Entdeckung der neuen Welt gründet sich das spanische Kolonialreich. Bis 1502 unternimmt Kolumbus seine Entdeckungsfahrten von verschiedenen andalusischen Häfen aus. 
Cadiz im Jahre 1587: Piraten überfallen die Hafenstadt. Neben den Schätzen aus Übersee, die mit Kolumbus' Entdeckung Amerikas in die königlichen Schatztruhen flossen, erbeutet Sir Francis Drake bis dahin unbekanntes „flüssiges Gold”: die mit Wein gefüllten Schläuche aus Jerez de la Frontera nimmt er mit nach England - der Sherry tritt seine Reise um die Welt an. 
Sevilla, im Jahr 1717: der Hafen versandet unaufhaltsam, die Stadt muss ihr Monopol im Handel mit Amerika an Cadiz abgeben. Die Pest rafft die Hälfte der Bevölkerung dahin, 1755 fallen zahlreiche Bauwerke einem verheerenden Erdbeben zum Opfer. Die Tabakfabrik ist angelegt wie eine Festung mit einem Gefängnis, Graben und Ziehbrücke. Die Arbeitsbedingungen sind hart,Wachen halten Schmuggel und Schwarzhandel in Schach. In der Tabakfabrik schuften Tausende von Arbeitern, darunter die Zigarettendreherin Carmen, die Georges Bizet in seiner berühmten Oper verewigte. Heute beherbergt die ehemalige Tabakfabrik eine Universität. 

 


Sehenswürdigkeiten 
In Sevilla haben sowohl Mauren als auch Christen bedeutende Bauwerke hinterlassen, darunter die im gotischen Stil errichtete drittgrößte Kathedrale der Welt. Nur der Orangenhof und das Minarett der ehemaligen Moschee blieben erhalten. Auf ihm thront die Giralda, das Wahrzeichen Sevillas. Wenn Sie das Türmchen besteigen, haben Sie einen großartigen Rundblick über die ganze Stadt. Anlässlich der ibero-amerikanischen Ausstellung im Jahr 1929 wurde der Park Maria Luisa geschaffen sowie die eindrucksvolle Plaza de España, deren Besuch ein „Muss” ist. 

Nicht weit von Matalascañas liegt das verschlafene Dörfchen El Rocio, das einer Filmkulisse aus einem Wildwestfilm gleicht: die Straßen sind sandig, an den Gattern vor den Häusern sind Pferde angebunden. Einmal im Jahr zur Pfingstwallfahrt erwacht das Dorf zum Leben:Tausende pilgern mit Kutschen, geschmückten Ochsenkarren und hoch zu Ross von weit her, um in der weißgetünchten Kapelle die Jungfrau „Nuestra Señora del Rocio” zu ehren. Etwa 15 km südlich von Conil de la Frontera findet man ein anderes Beispiel der bewegten Geschichte Andalusiens - das Cabo de Trafalgar. Bereits von Weitem ist der 1860 erbaute und 1929 restaurierte Leuchtturm zu erkennen. Am 21. Oktober 1805 fand hier die berühmte Seeschlacht zwischen der englischen Flotte und der französisch- spanischen Armada statt. Der englische Admiral Lord Nelson ging zwar als Sieger hervor, wodurch sich Großbritannien die alleinige Herrschaft auf den Weltmeeren sicherte, er verlor jedoch bei dieser Schlacht sein Leben. 

 

Umgebung 
Nahezu alle alltours Urlaubsorte der Costa de la Luz liegen in unmittelbarer Nähe der fast noch unberührten Natur. Je nach Lage finden Sie Pinienwälder, goldfarbene Dünen, Weinanbaugebiete oder Orangen- und Zitronenbaumplantagen fast vor Ihrer Hoteltüre. Die kilometerlangen, feinsandigen und goldfarbenen Strände laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Der Süden der Costa de la Luz verwandelt sich ab Mitte Mai bis in den Juli hinein in ein leuchtend gelbes Meer von Sonnenblumen. Auf dem Weg nach Tarifa, dem südlichsten Punkt der Küste und Surferparadies, weiden auf saftigen Wiesen besonders viele Exemplare des spanischen Kampfstieres. Golfer kommen in allen alltours Urlaubsorten auf ihre Kosten, denn in der Nähe der meisten Hotels liegen 18-bis 27-Loch-Golfplätze in wunderschöner Umgebung. Besonders beeindruckend sind die typisch spanischen Kleinstädte entlang der Küste. Hier ist das mal lebhafte, mal beschauliche spanische Alltagsleben spürbar, Traditionen wie die Siesta in der Mittagszeit werden hochgehalten. Besuchen Sie einen Markt, spazieren Sie durch die Gassen und stärken Sie sich anschließend in einer gemütlichen Tapa-Bar!


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Islantilla und Isla Canela 
Islantilla, etwa eine halbe Stunde von der Provinzhauptstadt Huelva entfernt, ist mit seinen zahlreichen Annehmlichkeiten wie dem wunderschönen, kilometerlangen Sandstrand, dem 27-Loch-Golfplatz sowie den gemütlichen Bodegas, Diskos und gepflegten Restaurants ein beliebtes Urlauszentrum. Isla Canela dagegen liegt etwas abseits - ca. 20 km von Islantilla - inmitten von noch unverfälschter Natur nur noch wenige Kilometer von der portugiesischen Grenze entfernt. Der fast 8 km lange Natur belassene Sandstrand lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der etwa acht Kilometer entfernten Grenzstadt Ayamonte, von dort kann man sich mit der Fähre zum portugiesischen Ufer bringen lassen. In der Hochsaison ist in den zahlreichen Bars und Kneipen Feiern bis in die frühen Morgenstunden angesagt. 

  

Cartaya und Punta Umbria 
Cartaya und Punta Umbria sind zwei gemütliche spanische Kleinstädte, welche an die nahezu unberührte Natur der Küstenlandschaft Huelvas mit seinen feinsandigen Stränden, saftig grünen Pinienwäldern und Flussebenen, den „marismas“, grenzen (denken Sie an Mückenschutz). Auch hier ist Golfen „angesagt“: der Golfplatz von Nuevo Portil liegt fast vor der Haustür. Auf dem Weg nach Cartaya liegt das Spaßbad „Aquapolis“. Im Zentrum der Orte sind vielfältige Einkaufsund Unterhaltungsmöglichkeiten zu finden. 

  

Matalascañas 
Am Rande des einzigartigen Naturschutzgebiets „Coto de Doñana“ liegt dieser Ferienort mit den modernen Hotelanlagen und herrlichen Dünen. Direkt am Ortsrand liegt der Golfplatz „Dunas de Doñana“. An der gepflegten Strandpromenade, die sich über die gesamte Länge des Strandes erstreckt, finden Sie einige Restaurants, Cafés sowie Sportmöglichkeiten. Ganz in der Nähe liegt der berühmte Wallfahrtsort El Rocio. Tausende pilgern zu Pfingsten mit Pferden, Ochsenkarren und Kutschen zur Kirche. 

  

Conil de la Frontera 
Südlich von Cadiz und unweit des berühmten „Kap von Trafalgar” gelegen ist Conil de la Frontera ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die romantischen weißen Dörfer der Sierra Grazalema oder einen Abstecher nach Cadiz mit seiner heute noch spürbaren Seefahrervergangenheit. Feinsandige Strände und dichte Pinienwälder laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. 

  

Novo Sancti Petri 
Vor allem bei deutschen Urlaubern beliebter Ferienort mit kilometerlangen, feinsandigen Stränden und einem 36-Loch-Golfplatz. Ein Paradies für Sportbegeisterte und Erholungssuchende.


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