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Costa de Almeria

Wunderschöne Altstadt

spanien urlaub andalusien

Almeria ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Andalusien. In die 190.000 Einwohner zählende Stadt kann man sich auf den ersten Blick verlieben. Schneeweiße, würfelförmige Bauwerke ziehen sich einen Hügel hinauf, auf dem stolz die mächtige Festung Alcazaba thront. Tausendundeine Nacht wähnt der Erholungssuchende plötzlich gar nicht mehr fern. Die Altstadt mit ihrem eigentümlichen Charme schlägt einen jeden umgehend in ihren Bann. Nicht zuletzt der heutige Wohlstand der Metropole hat zu ihrem bezaubernden Erscheinungsbild beigetragen.  

Geschichte 
Die Geschichte Almerias beginnt weitaus früher. Schon die Völkerstämme der Iberer, Phönizier, Karthager, Römer und Goten ließen sich wegen des überreichen Erzvorkommens im nahen Gebirge in der Region nieder. Noch bis in die 60er Jahre unseres Jahrhunderts wurde dort Gold abgebaut. So verwundert es nicht, dass der spanische Volksmund von dieser Perle am Mittelmeer landläufig behauptet, dass Almeria schon Stadt war, als Granada nur deren Bauernhof war.


Maurische Besatzer 
Im Zuge der Eroberung weiter Teile Spaniens durch die arabischen Mauren wurde Almeria ursprünglich als Hafenfestung der islamischen Besatzer angelegt und wuchs unter Abd ar-Rahman III. zu einer Hafen- und Handelsstadt von entscheidender Bedeutung heran. Als die Christen die Stadt 1489 zurückeroberten, verlor sie weitestgehend ihre bisherige Stellung im wirtschaftlichen Verkehr des Mittelmeerraumes. Ferner verwüstete ein verheerendes Erdbeben im Jahre 1522 große Teile Almerias. Auch suchten wiederholt Piraten - von See her einfallend - die Stadt heim und richteten bei ihren „Besuchen” große Zerstörungen an. Mittlerweile ist der andalusische Hafen als Umschlagplatz für Produkte aus der Region, gerade für Freilandgemüse, nicht mehr wegzudenken.  

Sehenswürdigkeiten 
Bei einem Rundgang durch den historischen Stadtkern sollte man folgende Stationen keinesfalls außer Acht lassen: So schlägt das Herz Almerias zweifelsohne an der Plaza de Purchena. Dieser Mittelpunkt des innerstädtischen Bereiches wird gesäumt von zahlreichen Restaurants, Cafés und Bars. Hier lässt sich das pulsierende Leben der Metropole in vollen Zügen genießen. Von hier aus führt die Paseo de Almeria mit ihren Banken und gepflegten Geschäften hinab zum Meer. 

In östlicher Richtung, über die Rambla del Obispo Orbera, gelangt man zur Markthalle und in die älteren Viertel Almerias. Ebenso nimmt auch die Calle de las Tiendas ihren Anfang an dem geschäftigen Platz. Die schmale Fußgängerpassage beherbergt, wie sich dem Spanisch- Kundigen schon aus dem Namen erschließt, eine Vielzahl von Geschäften. In aller Ruhe kann man dort unter mächtigen Sonnensegeln die Auslagen der eleganten Modeboutiquen und schlichteren Folklore-Läden begutachten. Linker Hand erhebt sich schon wenige Meter vom Plaza de Purchena eine der ältesten Kirchen der Stadt, die 1553 vollendete Iglesia de Santiago el Viejo, die gerade für ihr eindrucksvolles Renaissance- Portal berühmt ist. Der Calle de las Tiendas bis zu ihrem Ende folgend, erreicht man den Plaza de la Constitutión

Gediegene Arkadenfassaden betten das stattliche Rathaus in einen harmonischen Rahmen ein. Trotz des mächtigen Renaissance-Stils bewahrte der Platz durch die Schatten spendenden Palmen in seiner Mitte ein intimes Flair. Demonstrativ erhebt sich dort die Freiheitssäule. Kaum hat man einen Schlenker durch die Arkaden vollführt, findet man sich auch schon mitten in der verwinkelten Altstadt wieder. Hier erscheint ein Abstecher in eines der Tapas-Lokale allemal lohnenswert. Weiter in Richtung Meer flanierend erscheint der wuchtige, unprätentiöse Bau der Kathedrale, die in der Zeit zwischen 1524 und 1542 nach den Plänen von Diego de Siloé auf den Ruinen der maurischen Freitagsmoschee entstand. Zur Abwehr der Piratenangriffe diente sie später als Festung mit Waffenspeicher.Vier mächtige Wachtürme zeugen noch heute von der vorübergehend martialischen Funktion des Gotteshauses. 

Auf der Anhöhe von San Cristóbal liegt die beeindruckende maurische Schlossfestung Alcazaba, die mit einem kurzen Spaziergang bequem zu erreichen ist. Unter Abd ar-Rahman II. wurde sie Anfang des 10. Jahrhunderts erbaut, später dann erweitert.Von der Festung aus genießt man einen wundervollen Blick über Almeria und die Umgebung.Vielleicht fallen da die ausgedehnten Strände mit ihrem herrlichen weißen Sand - am südöstlichen Stadtrand gelegen - in den Blick und wecken die Lust auf erholsame Badefreuden.


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Umgebung  
Zwischen Almeria und Malaga erstreckt sich der noch unberührte östliche Abschnitt der Costa Tropical. Kurvige Straßen durchschneiden die felsige Wüste und führen zu tiefen Buchten, indes auf den hervorspringenden Klippen die Turmruinen maurischer Befestigungsanlagen Wacht halten. Rund um Almeria strahlt die unermüdliche Sonne an über 320 Tagen auf die insgesamt 30.000 ha einnehmenden Plastikplanen, unter denen Obst und Gemüsesorten gedeihen. Mit Hilfe der Planen speichert man die pflanzliche Verdunstungsfeuchtigkeit und verwandelt so die kargen, trockenen Böden in fruchtbares Ackerland.  

Roquetas de Mar 
Zwanzig Kilometer von der Provinzhauptstadt Almeria entfernt liegt der größte Badeort der Gegend. Nicht nur der endlose Sand-/Kiesstrand, auch die palmengesäumte Uferpromenade und die lebhaften Einkaufsstraßen mit ihren Cafés, Bars, Restaurants und Boutiquen tragen zur großen Beliebtheit des Ortes bei. Vielfältige Sportmöglichkeiten runden das Angebot ab. Ob Tennis oder Radfahren - von den vielfältigen Wassersportarten ganz zu schweigen - zur Untätigkeit ist man hier sicher nicht verdammt. Zudem liegt am Ortsrand der weitläufige 18-Loch-Golfplatz „Playa Serena“. In nächster Nähe liegt auch der Ort Aguadulce.


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